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Rätsel: Der Welt bekanntester Insektenvernichter

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frühzeitig cool aussehen pixabay.com/7158

Das Rätsel dieser Woche dreht sich um kleine und große Plagegeister. Der große Plagegeist hatte seinen Auftritt 1984. Die kleinen – naja – die bleiben uns erhalten bis in heutige Zeiten. Ob der kleine Alois schon von Kindesbeinen an wusste, was er mit seinem Leben machen wollte? 20 Jahre war er alt, da hatte er schon den Olymp seiner Zunft erklommen und mochten da andere starke Männer kommen und gehen: Er blieb – allerdings nicht in seiner Heimat. Es zog ihn ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dort nutzte er seinen Ruhm als Sprungbrett und arbeitete sich beständig höher in die upper class hinein. Tatsächlich erwarb er sich als Immobilienmakler ein kleines Vermögen. Neben seiner Arbeit studierte er Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Und dann heiratete er auch noch prominent. Allerdings eine Vertreterin des falschen politischen Lagers. Das tat seiner Popularität aber keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Es machte ihn offenbar auch attraktiv genug, um politisch in fremdem Terrain wildern zu können. Das Verhältnis zu seiner Heimat indes trübte sich ein. Den Ehrenring seiner Heimatstadt gab er zurück, die Namensrechte am örtlichen Stadion forderte er zurück, um einer “Entnennung” zuvorzukommen. Gerne präsentiert er sich auch als Motorradfahrer, obwohl er für seine Wahlheimat keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Das nennen wir kule akschn. Mittlerweile ist die Akschn nicht mehr so cool. Da war was mit der Putzfrau und auch in der Politik ist es ruhig geworden. Wer ist der gesuchte Ex-Sportler, der Sarah Connor erschießen wollte?

 
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Verfasst von - 29. September 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Tausendundeine Nacht im 21. Jahrhundert

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Auf moderne Beleuchtung wurde schon umgestellt. pixabay.com / tpsdave

Im Rätsel heute geht es um 1001 Nacht – Scheherazade, die Geschichten von Aladin, dem berühmten Sesam, dem Vogel Rokh … Da gehen unsere Gedanken doch spazieren und wir sehen Abu, den Dieb von Bagdad, quasi vor dem geistigen Auge, wie er balancierend durch die Dunkelheit … ich schweife ab. 1001 Nacht – das gibt es auch noch heutzutage. Ein halbierter Staat mit nur einem Nachbarn und einem absolutistischen Herrscher – ja, auch das 21. Jahrhundert hat seine Anachronismen. In der Weltrangliste rangiert das Land unterhalb von Platz 160. Armes, unterentwickeltes Drittwelt-Land … Von wegen: Eines der höchsten Bruttoinlandsprodukte der so genannten dritten Welt, ein Pro-Kopf-Einkommen von knapp 10.000 Dollar im Jahr. Woran mag das wohl liegen?

Außerdem versteht man dort Hochzeiten zu feiern wie nirgends sonst. Ein Brautstrauß aus Gold und Diamanten; 2000 prominente Gäste können mühelos im Eigenheim des Gastgebers untergebracht werden. Wahrscheinlich hat der Besitzer dafür keinen Bausparvertrag benötigt. Da bleibt mir nur ein „Yak Allah lanjutkan La Uist Uli tuanku” Wie heißt das Land, in dem1001 Nacht noch Realität ist?

 
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Verfasst von - 22. September 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Dufte!

zitrus-354152_640Im heutigen Rätsel ist ein Gaumenkitzler für kultivierte Männer gesucht. Die Legende spricht von einem dankbaren Mandarin, der eine erste Probe des gesuchten Gutes als Geschenk an einen Briten übergab. Eine freche Lüge, denn obwohl China als das Mutterland der wichtigsten Zutat gilt, wird das gesuchte Genussmittel in China so nicht konsumiert. Wen das nicht überzeugt: Der Empfänger des Geschenks und gleichzeitig der gesuchte Namensgeber, hat China niemals besucht …

Sein übernächster Nachfolger war zwar ein großer Fan von Ballsportarten mit unförmigem Spielgerät in der neuen Welt, aber ob er auch ein Fan adeliger Geruchsstoffe war, wird nicht kolportiert. Eigentlich müsste man das von einer Person seines Standes jedoch erwarten können (nomen est omen).

Um das Kosmopolitische an diesem Rätsel aber komplett zu machen: Ein Teil der Lösung ist türkischen Ursprungs – zumindest etymologisch. Übrigens lehren die Abenteuer der nächsten Generation, dass das Getränk auch noch im 23. Jahrhundert konsumiert wird – von Männern hohen Standes. Deutsche haben 2012 insgesamt 18.960 Tonnen des Grundstoffs vertilgt. Welches Getränk, das Nachtfalter-Assoziationen verursacht, wird hier gesucht?

 

 
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Verfasst von - 15. September 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Das Geheimnis des Turbans

old-man-60806_640Rätselhafte Geschichten sind bisweilen so einfach zu finden. Man muss nur auf die modernen Methoden der Technik zurückgreifen. Haben Sie schon mal Google gebeten,  englische Seiten für Sie zu übersetzen? Liest sich wie eine Mischung aus Yoda und Buchstaben-Suppe. Seien Sie jetzt verwundert nicht … “
Zuerst berichtet in 1304 im Besitz des Rajah von Malwa später fiel es in die Hände des Sultan Baber. Für die folgenden zwei Jahrhunderte war es der Mogulkaiser. 1739 drang Nadir Shah von Persien Delhi ein. Seine systematische Plünderung der Stadt konnte den sehr großen gesuchten freilegen nicht, aber dann wurde er durch eine der haremfrauen erklärt, dass der eroberte Mogulkaiser sie innerhalb turban sein versteckt hatte. Nutzen aus einer orientalischen Gewohnheit ziehend, lud Nadir Shah seinen Gefangenen zu einem Fest ein und schlug vor, dass sie turbans austauschen. Zurückziehend vom Fest, entrollte er das turban und befreit den großen. Ihn sehend, schrie er …” – ja, was schrie er denn?

Bevor Sie an Googlelitis eingehen noch ein paar zusätzliche verwirrende Sätze in echtem Deutsch. Gesucht ist ein metastabiler Werkstoff, den auch die Beatles besungen haben und der bei der Herstellung von Fahrrädern große Tradition hat. Der von Google beschriebene älteste bekannte Vertreter seiner Zunft würde wohl vor Neid erblassen, wenn er sein Gefängnis verlassen und zum Zentauren reisen könnte. Gegen diesen Zwerg ist er nur eine kristalline Mikrobe.

 
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Verfasst von - 8. September 2014 in Quiz

 

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Cloud Computing: Das persönliche Recht auf geschützte Nacktfotos

legs-393263_640Promi-Nacktfotos! Früher war das Codewort dafür, alles stehen und liegen zu lassen noch “Freibier”. Ob es kriminelle Energie ist oder doch nur der Wunsch, auf effizienteste Weise einer technikhörigen Generation den Spiegel vorzuhalten, wird sich wohl nie recht herausfinden lassen. Die Veröffentlichung von einem ordentlichen Paket Nacktfotos weiblicher Promis hat nicht nur den Datenverkehr aufs Neue angekurbelt, sondern auch ein vielfältige Echo im Web und in den Social Media ausgelöst.

Die Unschuld vom Lande

Zweifelsohne – das will ich voranstellen – sind die Damen zu Recht entrüstet und pochen feste auf das Recht am eigenen Bild (und seien sie noch so entblößt). Aber andererseits offenbart das für mich frappierende Ähnlichkeit zu einem Vorfall meiner Jugend. Da hatte ein Freund auf dem Fahrrad ein stehendes Auto (irregulär) rechts passiert. Und wurde durch die geöffnete Tür vom Rad geschleudert. Bei der Gerichtsverhandlung erhielt er 40 Prozent Schuld für den Vorfall, der Autopassagier 60.

Was ich damit sagen will: Eine Überschrift wie “Keine Nacktfotos sind auch keine Lösung“, die x-fach widergekäut wurde, symbolisiert für mich einen dramatischen Mangel an Durchblick. Oder eben wieder nur eine stillschweigende Akzeptanz der Tatsache, dass es völlig normal ist, sich nackt abzulichten und dann die Bilder einer unpersönlichen Cloud anzuvertrauen – im 100%igen Vertrauen darauf, dass schon nichts passieren wird. Wir erwarten ja nur, dass alles so funktioniert, wie wir uns das wünschen. Eine weitere Auseinandersetzung mit dem technischen Brimborium ist nicht nötig. Eine Haltung, die Apple & Co. massiv gefördert haben.

Was? Da sind Kriminelle unterwegs?

Allein in der letzten Woche habe ich (und ich habe nicht gezielt danach gesucht) von drei Hackerangriffe gelesen – wenn wir mal die für die Historie der Welt völlig unbedeutende Promiattacke außen vor lassen. Der erste ging gegen eine Reihe von US-amerikanischen Banken, der zweite gegen norwegische Öl-Unternehmen, der dritte gegen die US-Heimwerkerkette Home Depot. Cyberkriminalität ist ein Wirtschaftsfaktor geworden. Allein in Deutschland entstanden 2013 42,6 Mrd. € Schaden. Die Schätzungen für den weltweiten Schaden belaufen sich auf eine halbe BILLION Dollar. Auch wenn ich davon ausgehe, dass McAfee hier großzügig und bar jeglichen exakten Wissens (weil Cyberkriminelle selten ihre Bücher beim Finanzamt vorlegen) geschätzt hat, sollte sich jeder bewusst sein, dass man heute nicht mehr in den nächtlichen Gassen einer Großstadt rumlungern muss, um überfallen zu werden. Noch ein Hinweis hierzu: Die Superhelden, die in solchen Momenten immer pünktlich auftreten, sind reine Fantasiefiguren.

Man lernt nie aus

Man sollte meinen, dass ein bisschen gesunder Menschenverstand oder wenigstens der Schaden anderer klug macht. Hatten wir nicht die Hoffnung, dass das kollektive Wissen, das wir im Internet anhäufen, uns immer klüger macht? Bereits 2012 war ein Hacker verurteilt worden, der ebenfalls Nacktfotos von Promi-Damen im Netz verbreitet hatte.

Auch wenn das hier niemand lesen wird – zumindest nicht diejenigen, die es sollten: Der einfachste Weg, ein weiteres Nakedgate zu vermeiden, ist, dass ihr aufhört, Euch nackt zu fotografieren. Ganz ehrlich: Wie exhibitionistisch muss man veranlagt sein? Oder steckt dahinter der Wunsch, sich im hohen Alter nochmal vor Augen halten zu können, wie schön wir mal waren? Aber wenn man ich mich schon nicht zurückhalten kann, dann muss ich ja nicht unbedingt ein Handy verwenden, das mir vorher mitgeteilt hat, dass ich alle Daten so schnell wie möglich “mit der Cloud” synchronisiere, damit ja nichts verloren geht. Immerhin sind ja alle Daten per se schützenswert. Übrigens, Apple, meine Bilder vom Gemeindefest waren damals leider verschollen ;)

Bitte Hirn einschalten

Ich verweise an dieser Stelle auf Emma Watson, die die kluge Hermine offenbar nicht nur vorgegaukelt hat: “Ich mache keine Selfies, wenn ich nackt bin.” Könnte sie ihren Kolleginnen mal ins Poesiealbum schreiben. Oder müssen wir das jetzt unseren Kindern empfehlen?

Ich hege die Hoffnung, dass unser Naked-Promi-Leak etwas Gutes hat: Eine Sensibilisierung dafür

  1. wie wichtig uns diese tragbaren Computer geworden sind, dass wir sie für einfach alles zu jeder Zeit verwenden
  2. welche ungeheure Vertrauenseligkeit wir in die Technik und die großen Technikkonzerne haben
  3. wie wir mit unseren Daten umgehen
  4. wohin sich unsere Gesellschaft entwickelt

Ah, ich muss jetzt Schluss machen. Ich muss mein tägliches Nacktselfie machen. Oder … vielleicht doch nicht. Ich glaube, damit täte ich weder mir noch der Cloud einen Gefallen ;)

Ihr/Euer
Martin/Reti

 
 

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Rätsel: Da schau her!

selfieIm Rätsel dieser Woche geht es nicht um Fußball, nicht um Eiskübel, nicht um Technik. Naja, obwohl … im weitesten Sinne … Viel Spaß beim Rätseln.

Wir schreiben das Jahr 1240. Tief atmet Bruder Erasmus, auch das Kalb genannt, aus; entspannt lehnt er sich zurück und betrachtet sein Werk. Gerade hat er einen orientalischen Schatz gehoben. Seine Mitbrüder in Westeuropa erkennen den Wert dieses Schatzes und nutzen ihn, um die Älteren unter ihresgleichen zu unterstützen. Sie fügen dem Schatz Quarz, Bergkristall und Beryll zu. Doch es bleibt Bruder Alexander vorbehalten, mit handwerklichem Geschick und einem Blick fürs Wesentliche, der Menschheit Linderung zu verschaffen. Mit Recht feiert man den Italiener als großen Erfinder, besser als Heiler. Denn seine Erfindung heilt noch heute ein verbreitetes Leiden, an dem über die Hälfte aller Deutschen über 16 leidet. Laut einer Studie von Allensbach gehen die Deutschen aber zusehends selbstbewusster mit der Krankheit um. Es ist übrigens ein Gerücht, dass die Mitarbeiter des Telekom-Konzerns Alexanders Erfindung nur in einer Farbe kennen. Was hat Alexander erfunden?

Ich wollte auf pixabay eigentlich ein passendes Bild suchen, aber der Schnappschuss des Tages (WikiIMages) gewann sofort mein Herz. es wäre zumindest theoretisch, sehr theoretisch vorstellbar, dass das Gesuchte auf dem Bild drauf wäre.

 
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Verfasst von - 3. September 2014 in Quiz

 

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Und nun auch ich: eiskübel-gechallengt

emperor-penguin-62982_640Und da dachte ich nun, der Kelch bzw. der Eimer ginge an mir vorbei. Aber wozu hat man Freunde … Ich wurde eiskübel-gechallengt – sagt man das so? Die Latte liegt ja hoch. Nach einer durchwachten Nacht, in der ich mir den Kopf zerbrochen habe, wie ich möglichst kreativ auf die Ice Bucket Challenge reagiere – Sprung vom 3er in ein Schwimmbad meiner Wahl oder vom 10er in einen eisgefüllten Putzeimer, alternativ Verteilung eines Eimers Eis am Stiel in einem Waisenhaus – bin ich nun so weit, dass ich auf symbolische Gesten verzichte, an denen die Umwelt vielleicht ihren Spaß hat, aber ansonsten kein weiterer Nutzen entsteht.

Ich wollt, ich wär ein Misanthrop

Da mache ich das mal wie der Christian Buggisch und werfe mal zwei unterschiedliche Blicke auf die Icebucket Challenge. Fangen wir mit der Verweigerungsseite an. Es fühlt sich ein bisschen an wie “Geld oder Leben”. Es stört mich ungeheuerlich, dass ich gezwungen werden soll, mir kaltes Wasser über den Kopf zu gießen (was angesichts des derzeit herrschenden “Sommers” kein großes Vergnügen ist) oder meinen Geldbeutel aufzumachen. “Ach komm, lass uns Volkslieder singen, schunkeln und Bier bis zur Besinnungslosigkeit trinken”, “Ach, jetzt hab Dich nicht so. Das machen doch alle”. Die Situationen kennen alle von uns, in denen wir uns, um der Gemeinschaft zu dienen, entblöden sollen. Bomm! Und das nächste Ice-Age-Video in meinem Newsfeed! Der soziale Druck kann dann ganz erheblich werden, wenn man nicht gerade ein völliger Misanthrop ist.

Shitstorm – ick hör Dir trapsen

Und dann die potenziellen Gefahren. Ich sage nur: totale Rufvernichtung durch Shitstorm. Das beherrscht ja heute schon jeder 14-Jährige. Überschrift in der Bild: “Diesem Mann ist es egal, dass tausende hilfloser ALS-Opfer sterben”. Das Argument: Sei dabei, weil es alle tun, sollte gerade in Deutschland zweimal überdacht werden. Ich jedenfalls muss nicht dabei sein, nur weil es alle tun. Owei, ich sehe schon eine gewaltbereite Menge militanter Icebuckler vor meiner Tür stehen …

Warum Eiswasser? Warum ein Kübel?

Und ich möchte wenigstens wissen, warum ich mir einen Eimer Eiswasser über den Kopf gießen soll? Ist das so eine Art Symbol oder Zeichen, ein heidnisches Klärungs-Ritual, ein Erkennungszeichen? Oder soll ich einen Moment lang nachempfinden, wie sich ALS anfühlt? Es scheint, als ob keiner genau weiß, woher der “Brauch” kommt. Startschuss für den aktuellen Hype war aber die Golf Channel Morningshow vom 30. Juni 2014. Dort wurde wohl der Eiseimer das erste Mal instrumentalisiert. Klar, dass das nur die ersten paar Male richtig lustig ist. Irgendwann nutzt sich der Effekt ab und dann muss man sich was Besonderes einfallen lassen. Und so finden Menschen natürlich ihren eigenen Moment des Ruhms. Youtube und Facebook machen’s möglich. Egal wohin,wir gehen mit …

ALS – was ist denn das?

Ok, zweite Frage: Warum ALS? Was ist das? Warum nicht Hilfe für Irak, Syrien, die Ukraine, Krebs, Hunger, Naturkatastrophen? Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine ziemlich seltene Krankheit. Von 100.000 Menschen erkranken pro Jahr etwa ein bis drei neu, drei bis acht pro 100.000 sind erkrankt. In den USA gab es einige ziemlich prominente Opfer wie Pete Frates oder zumindest Opfer, die prominente Angehörige aus der Sportwelt haben. In Europa ist wohl Supermind Stephen Hawking der bekannteste ALS-Kranke, in Deutschland der Maler Jörg Immendorf. Bei ALS wird das Nervensystem zerstört, das die Muskeln steuert. Bis auf die Augenmuskulator können praktisch alle Muskeln betroffen sein. Häufige Folgen sind die Unfähigkeit zu essen und richtig zu atmen. Dazu kommt die Unfähigkeit sich noch richtig bewegen zu können. Alles in allen keine schöne Aussichten für die Erkrankten. Und es ist es wert, sich für den Kampf gegen die Krankheit zu engagieren. Wir vergeuden ohnehin zu viel Zeit mit unwichtigeren Dingen.

Weil die Krankheit recht selten ist, steht sie auch nicht im Fokus der Forschung. Das würde die geringe Budgetierung erklären. Die Ice Bucket Challenge ruft diese seltene Krankheit nun in das öffentliche Bewusstsein und will gleichzeitig noch über eine Art Crowdfunding Forschungsgelder einsammeln. Die ALS Association in den USA berichtet, dass mittlerweile 80 Mio. Dollar an Spenden zusammen gekommen sind. in Deutschland sind 450 Spenden an die Charité eingegangen. Das berichtet der verlinkte Artikel aus dem Handelsblatt, der auch die Angst des deutschen promis vor dem Eiswasser aufspießt. Ich bin also nicht allein. Tatsache ist: Ich rette kein Leben damit, dass ich mir einen Eiswsser-Kübel über den Kopf kippe. Also: nein!

Spart das Wasser, gebt das Geld

Wie viele Leute nun wegen des Bewusstmachens oder des Spendens zum Eimer greifen, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht ist es ja auch nur der pure Spaß. Ein Trainer früher empfahl für den individuellen Thrill einen nächtlichen einsamen Waldspaziergang. Der lässt sich aber nur schlecht mit dem iPhone festhalten. Ein Hinweis an alle Icebucket-Challenger sei mir jedoch noch erlaubt: Ihr könntet noch ein bisschen am Ton arbeiten. Und eine Diskussion, dass die nächsten Kriege um das Wasser geführt werden, will ich hier auch nicht aufmachen.

Die Adresse der Charité habe ich hier reingenommen. Denn ich denke, es kommt viel mehr auf die Freiwilligkeit an, als auf den sportlichen Wettkampf. Aber wer’s braucht – naja, besser als gar nicht spenden.

Kasse der Charite
Berliner Sparkasse
IBAN:  DE53100500001270005550
BIC: BELADEBEXXX
*Verwendungszweck: Ice Bucket/89751010

Interessanterweise bringt es der Postillon mit seinem Beitrag auf den Punkt. Ich dachte nicht, dass ich das jemals schreiben würde. Aber man lernt nie aus. Hmm, … eigentlich wenn ich’s bedenke, müsste auch ein Sprung ins Riedener Freibad reichen, um den Anforderungen der Ice Bucket Challenge zu genügen. Wenn mein Herz dabei nicht stehen bleibt. Achso – ich habe gespendet. Aber nächstes Mal lasse ich mir die Pistole nicht mehr auf die Brust setzen.

Und weil es so schön war, habe ich gleich noch was an Campus für Christus gespendet für Flüchtlinge im Irak, die alles verloren haben. Denen kann man nämlich jetzt, direkt und gleich helfen.

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Verfasst von - 29. August 2014 in Social Media, Sonstiges

 

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