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Rätsel: Heilender Spargel des langen Lebens

dichotoma-49837_1280Mit 104 erlag der weithin unbekannte Schwede Y. einem Reitunfall. Sein frühes Ableben war eine Schande für die Familie. Vater war immerhin 107 geworden, Mutter 112 und ein früherer Vorfahr der Legende nach sogar 130. Gute Gene? Nein, ein Familiengeheimnis, heute im Internet bestellbar für jedermann.

Auch berühmte Häupter der antiken Geschichte, die das Internet nicht kannten, wussten doch um die Wirkung des Lebenselixiers aus der Wüste. Alexander, der Große, war ein echter Fan, wenngleich er bekanntermaßen nicht die Langlebigkeit verheißende Wirkung zu genießen vermochte. Auf Anraten seines Mentors  eroberte er eine Insel, auf der die gesuchte Pflanze reichlich gedieh – und führte sie auf seinen Feldzügen in Planwägen mit sich. Auch Kleopatra und Nofretete schworen auf ihre Wirkung, natürlich mit der Motivation unvergänglicher Schönheit. Der Zauber der Sukkulente ist ungebrochen: Man munkelt, dass die USA große Mengen horten – für den Fall eines atomaren Angriffs. Welch eine Wunderpflanze! Für welches spargelartige Affodillgewächs, das heute manchen Joghurt ziert, zog Alexander in den Krieg?

 
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Verfasst von - 3. November 2014 in Quiz

 

Rätsel: Riesenknaller

kuwait-252613_1280BUMMMM! Zugegeben: zu hören war nichts, aber nichtsdestrotrotz war es die größte Explosion, die die Menschheit je erlebte. Gegen sie hat eine Wasserstoffbombe die Wirkung des Regentropfens, der gegen mein Bürofenster klatscht und im Weiteren ohne Auswirkungen seinen traurigen Weg Richtung Erdboden antritt. Hätte es damals schon Fotoapparate oder Videokameras gegeben – Schnappschüsse für die Ewigkeit wären entstanden. So müssen wir auf das Wort von Chinesen und Japanern vertrauen.

Während Sterngucker heute aber zu nachtschlafender Zeit Raumstationen, Sternschnuppen und dergleichen Epochales betrachten, hatten damals auch die Langschläfer ihren Anteil am kosmischen Schauspiel: 22 Monate soll es gedauert haben, in den ersten Wochen war es sogar tagsüber zu sehen. Es klingt fast mystisch: Ein funkelnder Stier gebar einen nebligen Krebs – quasar, ach nein, pulsar. Definitiv in das Reich der Legendenbildung kann man aber die These verweisen, dass die Amerikaner das Feuerwerk zu ihrem Nationalfeiertag veranstaltet haben. Immerhin wussten die Amerikaner im 11. Jahrhundert noch gar nicht, dass sie Amerikaner waren. Von welcher kosmischen Katastrophe ist die Rede?

 
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Verfasst von - 27. Oktober 2014 in Quiz

 

Rätsel: Journalist und Revoluzzer

colored-pencils-374771_1280In verschiedene Rollen war er geschlüpft, doch so recht wollte der Erfolg sich nicht einstellen. Autorennen war er gefahren, hatte Menschen in Trance versetzt und nun war er Journalist geworden – mit revolutionären Ideen. Es wird kolportiert, dass sie daher kommen, dass er als Kind zu viel mit Murmeln gespielt habe. Wie auch immer, nur kurz nach seinen Engagement als Journalist präsentierte er der Welt seine Erfindung. Die Tinte unter dem Patent war quasi gerade trocken, da musste er seine Heimat auch schon verlassen und zog mitsamt seiner Familie ans andere Ende der Welt, nach Argentinien. Heute gibt es dort zu seinen Ehren sogar einen Feiertag. Er verkaufte seine Patente zu einem recht erklecklichen Preis und entwickelte seine Erfindung ständig weiter. Sogar in seinem Bad testete er. Die ganze Familie wurde eingespannt.

Seine Erfindung wurde ein Schlager. Sogar Piloten nutzten die günstigen Hightech-Geräte. Nach Anfangsschwierigkeiten warf er in den USA seine Produkte unter die Leute. Über die USA kehrte die Erfindung nach Europa zurück. Deutsche Uhrenhersteller zahlten horrende Lizenzgebühren, damit auch sie in dem boomenden Markt mitmischen konnten. In England tragen die von ihm entwickelten Geräte heute noch seinen Namen. Es steht zu vermuten, dass auch Imre Kertesz auf die Erfindung seines Landsmanns zurückgriff, die heutzutage geradezu verramscht wird. Wer war der Revolutionär und welchen beliebten Werbeträger erfand er?

 
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Verfasst von - 22. Oktober 2014 in Quiz

 

Rätsel: Der Welt bekanntester Insektenvernichter

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frühzeitig cool aussehen pixabay.com/7158

Das Rätsel dieser Woche dreht sich um kleine und große Plagegeister. Der große Plagegeist hatte seinen Auftritt 1984. Die kleinen – naja – die bleiben uns erhalten bis in heutige Zeiten. Ob der kleine Alois schon von Kindesbeinen an wusste, was er mit seinem Leben machen wollte? 20 Jahre war er alt, da hatte er schon den Olymp seiner Zunft erklommen und mochten da andere starke Männer kommen und gehen: Er blieb – allerdings nicht in seiner Heimat. Es zog ihn ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Dort nutzte er seinen Ruhm als Sprungbrett und arbeitete sich beständig höher in die upper class hinein. Tatsächlich erwarb er sich als Immobilienmakler ein kleines Vermögen. Neben seiner Arbeit studierte er Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Und dann heiratete er auch noch prominent. Allerdings eine Vertreterin des falschen politischen Lagers. Das tat seiner Popularität aber keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Es machte ihn offenbar auch attraktiv genug, um politisch in fremdem Terrain wildern zu können. Das Verhältnis zu seiner Heimat indes trübte sich ein. Den Ehrenring seiner Heimatstadt gab er zurück, die Namensrechte am örtlichen Stadion forderte er zurück, um einer “Entnennung” zuvorzukommen. Gerne präsentiert er sich auch als Motorradfahrer, obwohl er für seine Wahlheimat keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Das nennen wir kule akschn. Mittlerweile ist die Akschn nicht mehr so cool. Da war was mit der Putzfrau und auch in der Politik ist es ruhig geworden. Wer ist der gesuchte Ex-Sportler, der Sarah Connor erschießen wollte?

 
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Verfasst von - 29. September 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Tausendundeine Nacht im 21. Jahrhundert

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Auf moderne Beleuchtung wurde schon umgestellt. pixabay.com / tpsdave

Im Rätsel heute geht es um 1001 Nacht – Scheherazade, die Geschichten von Aladin, dem berühmten Sesam, dem Vogel Rokh … Da gehen unsere Gedanken doch spazieren und wir sehen Abu, den Dieb von Bagdad, quasi vor dem geistigen Auge, wie er balancierend durch die Dunkelheit … ich schweife ab. 1001 Nacht – das gibt es auch noch heutzutage. Ein halbierter Staat mit nur einem Nachbarn und einem absolutistischen Herrscher – ja, auch das 21. Jahrhundert hat seine Anachronismen. In der Weltrangliste rangiert das Land unterhalb von Platz 160. Armes, unterentwickeltes Drittwelt-Land … Von wegen: Eines der höchsten Bruttoinlandsprodukte der so genannten dritten Welt, ein Pro-Kopf-Einkommen von knapp 10.000 Dollar im Jahr. Woran mag das wohl liegen?

Außerdem versteht man dort Hochzeiten zu feiern wie nirgends sonst. Ein Brautstrauß aus Gold und Diamanten; 2000 prominente Gäste können mühelos im Eigenheim des Gastgebers untergebracht werden. Wahrscheinlich hat der Besitzer dafür keinen Bausparvertrag benötigt. Da bleibt mir nur ein „Yak Allah lanjutkan La Uist Uli tuanku” Wie heißt das Land, in dem1001 Nacht noch Realität ist?

 
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Verfasst von - 22. September 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Dufte!

zitrus-354152_640Im heutigen Rätsel ist ein Gaumenkitzler für kultivierte Männer gesucht. Die Legende spricht von einem dankbaren Mandarin, der eine erste Probe des gesuchten Gutes als Geschenk an einen Briten übergab. Eine freche Lüge, denn obwohl China als das Mutterland der wichtigsten Zutat gilt, wird das gesuchte Genussmittel in China so nicht konsumiert. Wen das nicht überzeugt: Der Empfänger des Geschenks und gleichzeitig der gesuchte Namensgeber, hat China niemals besucht …

Sein übernächster Nachfolger war zwar ein großer Fan von Ballsportarten mit unförmigem Spielgerät in der neuen Welt, aber ob er auch ein Fan adeliger Geruchsstoffe war, wird nicht kolportiert. Eigentlich müsste man das von einer Person seines Standes jedoch erwarten können (nomen est omen).

Um das Kosmopolitische an diesem Rätsel aber komplett zu machen: Ein Teil der Lösung ist türkischen Ursprungs – zumindest etymologisch. Übrigens lehren die Abenteuer der nächsten Generation, dass das Getränk auch noch im 23. Jahrhundert konsumiert wird – von Männern hohen Standes. Deutsche haben 2012 insgesamt 18.960 Tonnen des Grundstoffs vertilgt. Welches Getränk, das Nachtfalter-Assoziationen verursacht, wird hier gesucht?

 

 
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Verfasst von - 15. September 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Das Geheimnis des Turbans

old-man-60806_640Rätselhafte Geschichten sind bisweilen so einfach zu finden. Man muss nur auf die modernen Methoden der Technik zurückgreifen. Haben Sie schon mal Google gebeten,  englische Seiten für Sie zu übersetzen? Liest sich wie eine Mischung aus Yoda und Buchstaben-Suppe. Seien Sie jetzt verwundert nicht … “
Zuerst berichtet in 1304 im Besitz des Rajah von Malwa später fiel es in die Hände des Sultan Baber. Für die folgenden zwei Jahrhunderte war es der Mogulkaiser. 1739 drang Nadir Shah von Persien Delhi ein. Seine systematische Plünderung der Stadt konnte den sehr großen gesuchten freilegen nicht, aber dann wurde er durch eine der haremfrauen erklärt, dass der eroberte Mogulkaiser sie innerhalb turban sein versteckt hatte. Nutzen aus einer orientalischen Gewohnheit ziehend, lud Nadir Shah seinen Gefangenen zu einem Fest ein und schlug vor, dass sie turbans austauschen. Zurückziehend vom Fest, entrollte er das turban und befreit den großen. Ihn sehend, schrie er …” – ja, was schrie er denn?

Bevor Sie an Googlelitis eingehen noch ein paar zusätzliche verwirrende Sätze in echtem Deutsch. Gesucht ist ein metastabiler Werkstoff, den auch die Beatles besungen haben und der bei der Herstellung von Fahrrädern große Tradition hat. Der von Google beschriebene älteste bekannte Vertreter seiner Zunft würde wohl vor Neid erblassen, wenn er sein Gefängnis verlassen und zum Zentauren reisen könnte. Gegen diesen Zwerg ist er nur eine kristalline Mikrobe.

 
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Verfasst von - 8. September 2014 in Quiz

 

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