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Rätsel: Das doppelte Lottchen

Auch diesen Monat ist bei Prozesstechnik Online wieder eines meiner Rätsel erschienen. Zu gewinnen gibt es auch was: Ein Jahresabo “natur”, einen Rucksack und ein Spiel. Na also, wenn das nichts ist ;)

frauenkirche-352537_640Groß oder klein? Wie ein paradoxer Pinsel zieht sich das durch das Leben der Gesuchten: Beide machten sich kleiner, als sie tatsächlich waren und machten von sich reden, indem sie Großes machten – oder reproduzierten. Heute können nur Experten unterscheiden, welcher von beiden die Verantwortung für was trägt. Ein Grund dafür liegt in der engen Bindung an ihre Heimatstadt, die übrigens dafür bekannt ist, dass sie Namens Gleiches Großes zu bieten hat. Aber Maria Theresia brachte Hilfe. Ähnlich Abraham und Lot kehrten Benny und Johann fast zeitgleich ihrer Heimat – in verschiedene Richtungen – den Rücken. Was sich als glücklicher Umstand für die Nachwelt erwies. Immerhin kann man deren Werke seitdem besser auseinander halten. Benny, der schöne Achter, hatte Schuld an dem Verwechslungsschlamassel. „ Wieso eine eigene Marke erfinden, wenn ich auf Johanns Marketing-Maschinerie aufspringen kann?”, mag er sich gedacht haben. Ein kleines Benveduto als letzter Tipp auf der Suche nach den beiden Namensvettern.

Wie hießen sie?

 
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Verfasst von - 24. Juli 2014 in Quiz

 

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Culture Shock: The 2014 FIFA World Cup as Experienced by an American Expat in Germany

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Ein US-Amerikaner, der seine ersten vier Spiele der deutschen Nationalmannschaft gesehen hat. Meine Güte – er wird in seinem weiteren Leben sehr viele Enttäuschungen hinnehmen müssen. Aber dieser Bericht hat 11Freude-Niveau ;) Kleiner Auszug: “I thought, “Oh, maybe Germany can deal with these psychos.” And then, BOOM, BOOM, BOOM, BOOM, …”

Ursprünglich veröffentlicht auf Oh God, My Wife Is German.:

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Photo by Alexandre Breveglieri — Subject to copyright — https://www.flickr.com/photos/breveglieri/

Until this year, I had never, in all my life, watched a World Cup soccer match. Oh, I caught a few Bundesliga games last year, but they did little more than inform me the Bavarian team (FC Bayern München) is much like the Los Angeles Lakers; they have all the money — and therefore all the star players — and regularly put their foot so far up everyone’s ass they can taste the shoe laces. It comes as no surprise, therefore, the German national team is comprised largely of Bavarian players (though a few come from other German states or different countries entirely). What did come as a surprise — at least to me, an American with absolutely no interest in soccer or sports in general — was just how incredibly good they would be.

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Holy flying…

Original ansehen noch 1.507 Wörter

 
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Verfasst von - 15. Juli 2014 in Uncategorized

 

Rätsel: die Erfindung des Ministers

hawaii-175888_640Die Herausforderung dieser Woche besteht darin, einen eleganten Übergang vom Fußball-Ausnahmezustand in die reguläre Couchkartoffel-Saison zu schaffen. Da passt dieses Rätsel geradezu optimal …

Wenn man die Popularität einer Person daran misst, wie lange sein Name nach dem Tode noch lebendig bleibt, dann muss die Person, die wir heute suchen, sehr beliebt gewesen sein. Seine größte Erfindung machte er am Spieltisch und sie ist heute noch in aller Munde – und an ihr findet sich nichts vom Makel des großen Namens. Denn tatsächlich weiß kaum jemand, dass der kreative Kopf in hohem Maße korrupt und unfähig war. Als er seines Postens enthoben wurde, jubelte die Marine laut. Auf den wenigen seetauglichen Schiffen hatte er allerdings offensichtlich auch Verehrer: James Cook benannte zwei Inselgruppen nach seinem Dienstherrn. Die südlichste davon hat sich den Namen bis heute bewahrt und war vor zwei Jahrzehnten Zankapfel zwischen Argentinien und dem Heimatland des Gesuchten; die andere streifte ihr Namenserbe mit einem lockeren Hula-Hüftschwung ab. Wie hieß der Spielsüchtige, der verschiedene Ministerämter bekleidete und von seiner Mutter schon mit sieben Jahren verstoßen wurde? Ein letzter Tipp noch: “Wenn gar nichts geht, frag nach bei Shakespeare” …

 
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Verfasst von - 14. Juli 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Überirdischer Beistand

football-325992_640Wenn man schon ein lebloseres Material nimmt, dann bekommt “the pill” wenigstens einen Namen. Brazuca. Begleitet mich mit in eine Ära, als wir noch guten Gewissens vom Leder ziehen, äh, reden konnten. Und gedenken wir anderer Nationen, die sich schon längst aus dem Turnier verabschiedet haben …

War das der schwärzeste Tag seiner Karriere? Seine Leistung im Nationaltrikot war indiskutabel gewesen. Er, sonst sicherer Rückhalt seines Teams hatte dreimal daneben gegriffen, aber seine Stürmer hatten gute Arbeit geleistet: Die übermächtige Fußballnation war besiegt – zum ersten Mal überhaupt in Kontinentaleuropa. Die Fußballnation vergab dem Göttlichen: Er hatte die 90 Minuten mit gebrochenem Brustbein gespielt. Gut zwanzig Jahre nach seinem Karriereende setzte seine Heimatliga ihm ein Denkmal: Sie verleiht an den besten seiner Zunft einen Pokal mit dem Namen des Gesuchten.

“Eigentlich sollte es viel einfacher sein, einen Fußball zu fangen als eine Pelota-Kugel”, so lautete seine Logik, als er beschloss, das Fußballspielen zu beginnen. Bereits vier Jahre später stand er erstmals im Kasten, zwei Jahre später eroberte er mit dem Nationalteam eine Bronzemedaille bei Olympia (oder war es eine silberne?). Politisch bedingt brachte er es nur auf eine WM-Teilnahme. Dort blieb man zwar gegen Brasilien Sieger, aber im Viertelfinale war dennoch Schluss, weil Italien die einzige Sieg bringende Strategie gegen den Kettenraucher einsetzte: Sie traten ihn zusammen. Wie heißt der weltbeste Torwart der 20er und 30er Jahre, der für zwei Spiele auch Trainer der Nationalmannschaft war?

 
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Verfasst von - 7. Juli 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Krieg der Linsen

Es gibt ja auch noch andere Spiele, bei denen es – sagen wir mal – martialisch zugeht. Nicht nur beim Fußball …

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also hier stimmt praktisch nichts zum Rätsel – außer den Farben eben. Aber Vorsicht: Auch das kann in die Irre führen

Krieg, Ketten, Gefangene, Selbstmord, Raumgewinn – eine martialische Angelegenheit, um die es heute geht. Das Kämpfen hat offensichtlich eine lange Tradition. Es reicht so weit zurück, dass die Entstehung nur im Bereich des Legendären zu finden ist. Um Sie zu beruhigen: Echtes Blut fließt bei dieser Freizeit-Beschäftigung nicht. Ehrlich gesagt, ist es sogar eine sehr kultivierte und kontemplative Angelegenheit, bei der man sich wenig bewegt und meist schweigt. Alles andere gilt als unhöflich. Und Unhöflichkeit ist im Herkunftsland verpönt. Die Tätigkeit sei sogar so einfach und tiefgründig, dass selbst Außerirdische sie vermutlich praktizieren, ließ sich ein fachfremder Weltmeister hinreißen zu sagen.  Da schließt sich der Kreis: Der legendäre Erfinder soll es ja als Anschauungsmaterial gedacht haben, um seinem Sohn Sternenkonstellationen zu erläutern. Farbige Gürtel erhält man beim Umgang mit den Linsen nicht, aber immerhin kann man vom Schüler zum Meister aufsteigen. Wie auch die beiden jeweiligen Akteure sollten Sie dieses Rätsel nicht nur schwarz-weiß sehen. Um welche Beschäftigung geht es hier, für die es früher sogar einen eigenen Minister gab?

 
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Verfasst von - 24. Juni 2014 in Quiz

 

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Falscher Handwerker

Wieder mal gibt es bei prozesstechnik online ein Rätsel – und dabei sogar Gewinne. Ich habe mir die Freiheit genommen, das Rätsel ein wenig zu erschweren ;)

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Die Lösung im Bild – das ist aber nicht die hilfreiche dritte Hand

Das 18. Jahrhundert hat bereits seine zweite Hälfte erreicht. Bedeutende Umwälzungen in Europa liegen in der Luft und ein berühmter Ökonom erfindet ein neues Körperteil. Sein Bekannter versteht nicht viel davon. Doch manchmal wünscht er sich auch eine dritte Hand. Immerhin ist er Handwerker. Moment! Er arbeitet zwar als Handwerker, aber in Wirklichkeit ist er gar keiner. Das haben die Zünfte in deutlicher Klarheit herausgestellt. Deswegen ist er ja in der Fremde gelandet – Sprachprobleme gibt es aber keine. Vielleicht fängt er ja deswegen an, Französisch, Italienisch und Deutsch zu lernen. Es ist allerdings nicht die Langeweile, die ihn umtreibt. Es ist eine einfache Reparatur, die sich etwas länger hinzieht. Im ersten Abschnitt fünf Jahre. Kurz vor dem Dreikönigstag münden seine Reparaturbemühungen in einem Patent. Eine seiner zentralen Entdeckungen: ein heißes Kleidungsstück. Später widmete er sich einem viereckigen, mathematischen Bauteil, das die Effizienz abermals erhöhte. Er wird wohlhabend. Und zwar, weil sein zweiter Geldgeber ein kreatives Lizenzmodell ersinnt: Die beiden lassen sich am Effizienzgewinn messen und greifen einen Teil des gesparten Geldes ab. Nach Ablauf des Patents zieht sich der Erfinder aus dem Geschäft zurück, bastelt nur noch zum Vergnügen und treibt Walter Scott zugleich Schamröte und Erleichterung ins Gesicht. Ganz am Ende kannibalisiert sich der Gesuchte selber – oder andere tun das für ihn. Dabei spielt ein Pferd eine entscheidende Rolle. Welchen Erfinder suchen wir in dieser Geschichte?

 

 
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Verfasst von - 18. Juni 2014 in Quiz

 

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Schwarze Perle vs. Emporkömmlinge

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Auch heute hat das Rätselbild einen kleinen, aber sehr, sehr weit hergeholten Bezug zum Rätsel. Aber da muss man schon ein paar Mal um die Ecke denken. Bild: pixabay.com/stux – Danke

Die Historie der Fußball-WM ist reich gefüllt mit legendären Geschichten. Hier gibt es wieder mal eine davon. Ich hoffe sehr, dass wir das in den nächsten Tagen nicht am, eigenen Leibe erleben müssen. ;)

An diesen 23. Juli erinnert man sich auf der Insel gern. Es war eines der spektakulärsten Weltmeisterschaftsspiele aller Zeiten: Die Namenlosen hatten den haushohen Favoriten schon an die Wand gedribbelt und hoffnungslos ins Hintertreffen gebracht. Hatte man 25 Minuten lang nur die Asiaten gesehen, so nahm nun ein Afrikaner das Heft in die Hand. Die schwarze Perle wirbelte mit dem Ball wie ein Shaolin-Mönch durch die Reihen der Außenseiter und drehte das Spiel mit seinen Toren. Viele Jahre war der Gesuchte der Torschützenkönig in seiner europäischen Wahlheimat gewesen, er war der erste Träger des goldenen Schuhs als gefährlichster Torschütze der europäischen Ligen. Dennoch behandelten ihn seine “Besitzer” wie einen Sklaven. Das begann schon mit seinem Kidnapping nach Europa. Ein Relikt seiner Herkunft aus einer ehemaligen Kolonie? Sie wussten, was sie an ihm hatten: In 14 aktiven Jahren gewann er jedes Jahr einen Titel, außer im oben beschriebenen. Dort reichte es nur zum dritten Platz bei einer WM und zur Torjäger-Kanone im Turnier.

 
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Verfasst von - 2. Juni 2014 in Quiz

 

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