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Archiv des Autors: Martin Reti

Über Martin Reti

Naturwissenschaftler, PR-Manager, Autor, Blogger und Referent. Früher in der Cloud, heute in Social Media - Übergang fließend. Wie Sie feststellen werden, aber auch mit einem Hang zum Um-die-Ecke-denken. Was sich in mancherlei rätselhaften Verklausulierungen ausdrückt ;-)

Rätsel: Das doppelte Lottchen

Auch diesen Monat ist bei Prozesstechnik Online wieder eines meiner Rätsel erschienen. Zu gewinnen gibt es auch was: Ein Jahresabo “natur”, einen Rucksack und ein Spiel. Na also, wenn das nichts ist ;)

frauenkirche-352537_640Groß oder klein? Wie ein paradoxer Pinsel zieht sich das durch das Leben der Gesuchten: Beide machten sich kleiner, als sie tatsächlich waren und machten von sich reden, indem sie Großes machten – oder reproduzierten. Heute können nur Experten unterscheiden, welcher von beiden die Verantwortung für was trägt. Ein Grund dafür liegt in der engen Bindung an ihre Heimatstadt, die übrigens dafür bekannt ist, dass sie Namens Gleiches Großes zu bieten hat. Aber Maria Theresia brachte Hilfe. Ähnlich Abraham und Lot kehrten Benny und Johann fast zeitgleich ihrer Heimat – in verschiedene Richtungen – den Rücken. Was sich als glücklicher Umstand für die Nachwelt erwies. Immerhin kann man deren Werke seitdem besser auseinander halten. Benny, der schöne Achter, hatte Schuld an dem Verwechslungsschlamassel. „ Wieso eine eigene Marke erfinden, wenn ich auf Johanns Marketing-Maschinerie aufspringen kann?”, mag er sich gedacht haben. Ein kleines Benveduto als letzter Tipp auf der Suche nach den beiden Namensvettern.

Wie hießen sie?

 
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Verfasst von - 24. Juli 2014 in Quiz

 

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Culture Shock: The 2014 FIFA World Cup as Experienced by an American Expat in Germany

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Ein US-Amerikaner, der seine ersten vier Spiele der deutschen Nationalmannschaft gesehen hat. Meine Güte – er wird in seinem weiteren Leben sehr viele Enttäuschungen hinnehmen müssen. Aber dieser Bericht hat 11Freude-Niveau ;) Kleiner Auszug: “I thought, “Oh, maybe Germany can deal with these psychos.” And then, BOOM, BOOM, BOOM, BOOM, …”

Ursprünglich veröffentlicht auf Oh God, My Wife Is German.:

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Photo by Alexandre Breveglieri — Subject to copyright — https://www.flickr.com/photos/breveglieri/

Until this year, I had never, in all my life, watched a World Cup soccer match. Oh, I caught a few Bundesliga games last year, but they did little more than inform me the Bavarian team (FC Bayern München) is much like the Los Angeles Lakers; they have all the money — and therefore all the star players — and regularly put their foot so far up everyone’s ass they can taste the shoe laces. It comes as no surprise, therefore, the German national team is comprised largely of Bavarian players (though a few come from other German states or different countries entirely). What did come as a surprise — at least to me, an American with absolutely no interest in soccer or sports in general — was just how incredibly good they would be.

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Holy flying…

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Verfasst von - 15. Juli 2014 in Uncategorized

 

Rätsel: die Erfindung des Ministers

hawaii-175888_640Die Herausforderung dieser Woche besteht darin, einen eleganten Übergang vom Fußball-Ausnahmezustand in die reguläre Couchkartoffel-Saison zu schaffen. Da passt dieses Rätsel geradezu optimal …

Wenn man die Popularität einer Person daran misst, wie lange sein Name nach dem Tode noch lebendig bleibt, dann muss die Person, die wir heute suchen, sehr beliebt gewesen sein. Seine größte Erfindung machte er am Spieltisch und sie ist heute noch in aller Munde – und an ihr findet sich nichts vom Makel des großen Namens. Denn tatsächlich weiß kaum jemand, dass der kreative Kopf in hohem Maße korrupt und unfähig war. Als er seines Postens enthoben wurde, jubelte die Marine laut. Auf den wenigen seetauglichen Schiffen hatte er allerdings offensichtlich auch Verehrer: James Cook benannte zwei Inselgruppen nach seinem Dienstherrn. Die südlichste davon hat sich den Namen bis heute bewahrt und war vor zwei Jahrzehnten Zankapfel zwischen Argentinien und dem Heimatland des Gesuchten; die andere streifte ihr Namenserbe mit einem lockeren Hula-Hüftschwung ab. Wie hieß der Spielsüchtige, der verschiedene Ministerämter bekleidete und von seiner Mutter schon mit sieben Jahren verstoßen wurde? Ein letzter Tipp noch: “Wenn gar nichts geht, frag nach bei Shakespeare” …

 
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Verfasst von - 14. Juli 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Überirdischer Beistand

football-325992_640Wenn man schon ein lebloseres Material nimmt, dann bekommt “the pill” wenigstens einen Namen. Brazuca. Begleitet mich mit in eine Ära, als wir noch guten Gewissens vom Leder ziehen, äh, reden konnten. Und gedenken wir anderer Nationen, die sich schon längst aus dem Turnier verabschiedet haben …

War das der schwärzeste Tag seiner Karriere? Seine Leistung im Nationaltrikot war indiskutabel gewesen. Er, sonst sicherer Rückhalt seines Teams hatte dreimal daneben gegriffen, aber seine Stürmer hatten gute Arbeit geleistet: Die übermächtige Fußballnation war besiegt – zum ersten Mal überhaupt in Kontinentaleuropa. Die Fußballnation vergab dem Göttlichen: Er hatte die 90 Minuten mit gebrochenem Brustbein gespielt. Gut zwanzig Jahre nach seinem Karriereende setzte seine Heimatliga ihm ein Denkmal: Sie verleiht an den besten seiner Zunft einen Pokal mit dem Namen des Gesuchten.

“Eigentlich sollte es viel einfacher sein, einen Fußball zu fangen als eine Pelota-Kugel”, so lautete seine Logik, als er beschloss, das Fußballspielen zu beginnen. Bereits vier Jahre später stand er erstmals im Kasten, zwei Jahre später eroberte er mit dem Nationalteam eine Bronzemedaille bei Olympia (oder war es eine silberne?). Politisch bedingt brachte er es nur auf eine WM-Teilnahme. Dort blieb man zwar gegen Brasilien Sieger, aber im Viertelfinale war dennoch Schluss, weil Italien die einzige Sieg bringende Strategie gegen den Kettenraucher einsetzte: Sie traten ihn zusammen. Wie heißt der weltbeste Torwart der 20er und 30er Jahre, der für zwei Spiele auch Trainer der Nationalmannschaft war?

 
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Verfasst von - 7. Juli 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Krieg der Linsen

Es gibt ja auch noch andere Spiele, bei denen es – sagen wir mal – martialisch zugeht. Nicht nur beim Fußball …

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also hier stimmt praktisch nichts zum Rätsel – außer den Farben eben. Aber Vorsicht: Auch das kann in die Irre führen

Krieg, Ketten, Gefangene, Selbstmord, Raumgewinn – eine martialische Angelegenheit, um die es heute geht. Das Kämpfen hat offensichtlich eine lange Tradition. Es reicht so weit zurück, dass die Entstehung nur im Bereich des Legendären zu finden ist. Um Sie zu beruhigen: Echtes Blut fließt bei dieser Freizeit-Beschäftigung nicht. Ehrlich gesagt, ist es sogar eine sehr kultivierte und kontemplative Angelegenheit, bei der man sich wenig bewegt und meist schweigt. Alles andere gilt als unhöflich. Und Unhöflichkeit ist im Herkunftsland verpönt. Die Tätigkeit sei sogar so einfach und tiefgründig, dass selbst Außerirdische sie vermutlich praktizieren, ließ sich ein fachfremder Weltmeister hinreißen zu sagen.  Da schließt sich der Kreis: Der legendäre Erfinder soll es ja als Anschauungsmaterial gedacht haben, um seinem Sohn Sternenkonstellationen zu erläutern. Farbige Gürtel erhält man beim Umgang mit den Linsen nicht, aber immerhin kann man vom Schüler zum Meister aufsteigen. Wie auch die beiden jeweiligen Akteure sollten Sie dieses Rätsel nicht nur schwarz-weiß sehen. Um welche Beschäftigung geht es hier, für die es früher sogar einen eigenen Minister gab?

 
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Verfasst von - 24. Juni 2014 in Quiz

 

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