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Social Media: Klein ist gut?

08 Dez
Teilnehmer Think Big Final 2011

"Freunde über Freunde" Image by o2 Deutschland via Flickr

Heute teilte Thilo Specht ein Path-Foto. Das hatte was von ZONGO Limone nach Verfallsdatum. Und damit haben wir wohl in der ersten Zeile bereits die aktuellen Social Media Schlagworte untergebracht ;-).

Zum Glück hatte ich den Begriff Path schon mal gehört – am Tag zuvor.  Es sei die neue Hype App, mit der wir Facebook-Nutzer uns nun auseinander setzen müssen. Ich weiß noch nicht, wie ich dazu stehen soll – so als Theoretiker, der die App noch nicht angefasst hat.

Was soll das heißen: Probieren Sie´s doch aus? Versuchen Sie doch mal, jeden Tag einen neuen Webservice auszuprobieren, zu integrieren und womöglich zielorientiert zu nutzen – und das womöglich ohne tiefere IT-Kenntnisse. Haben Sie noch weitere Hobbys? 😉 Und wie sieht das mit der Verwaltung/Archivierung Ihrer Passwörter und Accounts aus? Das wäre mal ein Service, der mir das Leben wirklich erleichterte 😉 … und wenn ich dem ich dazu noch vollständig vertrauen könnte … ok, zurück zu Path …

„Nur für meine besten Freunde“

Ein soziales Netzwerk mit maximal 50 Teilnehmern? Das klingt ein bisschen paradox, weil ja soziale Netzwerke eigentlich von ihrer Größe leben – zumindest sollten wir das glauben, wenn uns ständig diese Millionenwerte in Augen und Ohren geblasen werden. Mir erscheint diese elektronische Form des Hauskreises durchaus attraktiv – welch eine Ehre, einer der 50 intimsten Freunde zu sein in einer Zeit, da sich das Wort Freund dadurch definiert einen „Freund hinzufügen“ und eine virtuelle Verbindung zu knüpfen? Also da liefert Path doch eine Steilvorlage zurück zum ursprünglichen Verständnis des Wortes Freund. Und da kann man sich glücklich schätzen, 50 Stück zu haben 😉

Doch wie gehe ich damit um, wenn der 51. anklopft? Wer wird dann „entfreundet“? Der wackligste Kandidat? Der inaktivste Teilnehmer (survival of the fittest)? Der mit den am wenigsten inspirierenden Kommentaren? Vielleicht bietet Path ja irgendwann einen Freundschafts-/Aktivitäts-Index an, der uns diese Entscheidung leichter macht 😉

Auf der anderen Seite bietet das natürlich auch eine exzellente Ausrede, ungewollte Freundschaftsanfragen abzulehnen – „sorry, my network is already full“ 😉 Das trifft dann den ehemaligen Klassenkameraden, den ich heute noch genauso wenig leiden kann wie vor Jahrzehnten – auch wenn er heute weniger Haare hat – oder den Staubsauger-Vertreter, der seine Vertriebskontakte jetzt über Web 2.0 pflegt.

Wünsche Ihnen viel Spaß beim Path erkunden … und beim Überlegen wer Ihre Freunde sind 😉

Ihr/Euer
Martin Reti

p.s. Gerade fand ich noch eine nette Betrachtung zu Path, von jemandem, der es schon ausprobiert hat.

 
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Verfasst von - 8. Dezember 2011 in Social Media

 

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