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Weltneuheit: App macht iPhone zur Kaffeemaschine

01 Apr

Frischer Kaffee aus dem iPhone„Das iPhone kann alles – außer Kaffee kochen“. Ein Kalauer, der sich seit Jahren verbissen hielt und mit einer Mischung aus Anerkennung und Neid resümiert, welche (natürlichen) Grenzen dem iPhone gesetzt sind. Doch nun haben israelische Forscher die Grenzen verschoben. Sie entwickelten eine App, mit der das iPhone als mobile Kaffeemaschine eingesetzt werden kann.

Was für eine sensationelle Titelzeile gut ist – auf den zweiten Blick ist die Sensation nicht so groß. Die App übernimmt lediglich die Steuerung eines zusätzlichen Gadgets, in dem über einen USB-Anschluss Wasser erwärmt wird. Das erwärmte Wasser wird dann mit zuvor eingefülltem Instant-Kaffee gemischt. Über einen Stutzen an der Rückseite fließt der Kaffee in die Tasse (s.Bild).

„Natürlich können wir die Gesetze der Physik nicht aufheben. Wir sind doch nicht auf der Enterprise“, schmunzelt David Mochas aus dem Entwickler-Team, „aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist das wohl die einzige – und damit beste – Kaffeemaschinen-App für das iPhone.“ Auf die Frage, wie die Idee zu der App entstand, antwortet er: „Wir sind Software-Entwickler. Unsere Arbeit beschäftigt uns häufig bis spät in die Nacht hinein. Da fließt der Kaffee in Strömen. Einige Mitarbeiter standen aber immer wieder vor leere Kannen. Da griffen sie zur Selbsthilfe.“

Bericht in der israelischen PresseGanz ausgereift ist die App noch nicht: Die Menge des Kaffees entspricht eher der eines Espresso. Und die Akku-Laufzeit des IPhone leidet stark unter der App. Aber wer einen schnellen Kaffee braucht, kann nun zum iPhone greifen und schnell die schlimmsten Abhängigkeitszustände beseitigen. Auf die Frage nach der Programmiersprache schaut Mochas ein wenig indigniert: „Java, natürlich!“

„Fotos können Sie während der Brühphase auch nicht machen – und Sie brauchen natürlich das Gadget dazu. Das heißt, ihr iPhone passt nicht mehr in ihre Smartphone-Tasche. Ob das App/Gadget-Set jemals in die Vermarktung geht, ist den Entwicklern zufolge noch unklar. Zum Patent haben sie die Erfindung noch nicht angemeldet. Doch das Entwicklungsfieber hat die Arbeitsgruppe gepackt: „In der nächsten Version werden wir die App durch Siri steuern lassen. Dann werden auch verschiedene Kaffeestärken möglich sein.“

Apple indes hat über die israelische Presse (s. Bild) schon Wind von der Sache bekommen und sich bereits per Mail bei Mochas´ Team gemeldet. Die Macher aus Cupertino erwägen das Set in Serie zu produzieren, um diese Geschäftskunden als Giveaway anzubieten. „IPhone und Kaffee – eine Killerkombo“, heißt es Gerüchten zufolge in der entsprechenden Mail. Aus gut unterrichteten Kreisen war dort zu erfahren, dass Apple sich die Marke iCoffee sichern will und überlegt, wie der Dienst aus der iCloud funktionieren kann. Die App ist gratis im App Store erhältlich.

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7 Kommentare

Verfasst von - 1. April 2012 in Uncategorized

 

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7 Antworten zu “Weltneuheit: App macht iPhone zur Kaffeemaschine

  1. Tom Enders

    2. April 2012 at 14:39

    Alter, wer braucht so’n Schwachsinn…..

     
    • martinreti

      2. April 2012 at 17:37

      Finde es auch interessant, was sich Menschen so einfallen lassen. Aber in Long Tail Zeiten gibt es wahrscheinlich auch dafür einen Markt 😉
      Ich persönlich glaube ja auch, dass die App nicht ganz zu Ende gedacht ist. Und Markus Feldhaus legt den Finger ja in die Wunde.

       
  2. Markus Feldhaus

    2. April 2012 at 13:03

    Die Idee ist ja nicht schlecht – aber leider nicht zu Ende gedacht: Der Usecase im Businessumfeld scheitert an der fehlenden Kaffeetasse. Da hätte ich mir als Mobile User gewünscht, dass die Tasse in der App integriert ist. Ansonsten lasse ich mir den Kaffee direkt in den Mund laufen und riskiere Verbrühungen des Mundraums… Da muss man kein Prophet sein, dass David Mochas dann mit Schadenersatzklagen überhäuft wird.

     
    • martinreti

      2. April 2012 at 17:34

      Ich glaube, das gibt hervorragendes Potenzial für ein weiteres gebrandetes Gadget. Ich werde das Herrn Mochas mitteilen 😉

       
  3. Kaffeetante

    2. April 2012 at 08:50

    Ganz so einfach ist es halt doch nicht. Wenn es diese App gäbe, würde ich sie mir sofort runterladen, eine mobile Kaffeemaschine, das wär schon was! Aber Instant-Kaffee? Lieber doch nicht!

     
    • martinreti

      2. April 2012 at 11:38

      Naja, funktionieren könnte das so schon. Aber ich denke auch mal, dass der Kaffee“genuss“ sich ziemlich in Grenzen hielte 😉

       

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