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As Time goes by …

16 Apr

Nein, ich habe in den letzten Wochen keine Rating-Agentur gegründet, wie zu Beginn des Jahres angekündigt. Es gibt eine einfache Erklärung, warum Sie seit einiger Zeit nichts mehr von mir in diesem Blog gelesen haben. Mich hat das ganz normale „IT-Leben“ erfasst. Hier und da ein Projekt und zur Entspannung noch etwas CeBIT ;-). Naja, was soll ich sagen? Inzwischen hat mich der Alltag wieder. Auch die Umstellung der Uhr habe ich ganz locker weg gesteckt.

Nichtsdestotrotz, eine Ära neigt sich langsam dem Ende. Nein. Nicht was Sie jetzt vielleicht denken. Ich werde weiter auch an dieser Stelle bloggen. Aber einige Urgesteine der IT haben die Tastatur für immer aus der Hand gelegt. Als letztes Jack Tramiel der Gründer der Computerfirma Commodore.

Auch wenn ich mich jetzt als Non-Digital-Native oute. Ich weiß nicht nur, dass es einmal einen (damals im letzten Jahrtausend nannte man es schon Computer) Commodore C64 gab. Nein. Ich habe selber einen solchen besessen. Und was soll ich sagen? Auch damals haben wir die IT ständig optimiert. Im C64-Fall beispielsweise musste ich den „Brotkasten“ aufschrauben und konnte dann das Betriebssystem-ROM durch ein selbst gebranntes „neues“ OS-EPROM ersetzen. Natürlich auf einer selbst gelöteten Platine. Noch ein kleines Loch ins Gehäuse für den Drehschalter zur Umschaltung und schon war das „Tuning“ fertig. Das hört sich nicht nur einfach an, sondern ist es auch.

Vielleicht kennen einige von Ihnen das auch noch? Einen Monitor brauchte man damals nicht. Ein Fernseher reichte aus – mit Röhre, versteht sich ;-). Und um Programme und Daten zu speichern, reichte ein (modifizierter) Kassettenrecorder aus. Kassettenrecorder? Ja, das waren die Vorgänger der CD-Player, die wiederum die Vorgänger der MP3-Player waren, die wiederum die Vorgänger der Streamingdienste wie Spotify sind. Sie sehen: So war das IT-Mittelalter.

Wobei ich ehrlicher Weise zugebe: Eine Datasette hatte ich nie. Dafür ein Floppy-Disk-Laufwerk. Nein. Nicht 3,5 Zoll. 5,25 Zoll war damals das Maß aller Dinge. Und das flexible schwarze Ding verdiente den Namen „Floppy“ auch noch. Dafür konnte man, wenn der Locher an der richtigen Stelle angesetzt wurde, auch noch die Rückseite „bespielen“. Versuchen Sie das heute mal mit einem USB-Stick ;-).

Doch halt. Bevor ich jetzt ganz in die Vergangenheit abdrifte, bleibe ich doch lieber im Hier und Heute und somit in der Cloud. Vielleicht erlebe ich es ja, dass eines meiner Jugendspiele (im Originalgewand) auch dort läuft? Decathlon zum Beispiel oder ??? Das wäre doch mal eine Herausforderung an die Cloud ;-). Oder soll ich doch mal wieder meinen C64 entstauben und dann einen Blogpost schreiben, wie überlegen die altvorderen Rechner waren? 😉 Wie heißt es noch bei Casablanca so schön: „Play it again (Sam).“ In diesem Sinne.

Ihr Michael Pauly

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 16. April 2012 in Cloud Computing, Uncategorized

 

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Eine Antwort zu “As Time goes by …

  1. Markus Feldhaus

    30. April 2012 at 11:05

    Schöne Nostalgie – jaja, der Brotkasten.Datasette mit Turbotape war auch ein besonderer Ohrenschmaus… Was den für iOS & Co. verfügbaren C64-Emulatoren fehlt, ist m.E. das drumherum: Das vertraute Klackern der 1541, die Wärme der Röhre — Was mir nur gerade einfällt: Instant-On war schon super. Die Bootzeit für das OS war sensationell…

     

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