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Crocodile Dun-Google-dee

03 Dez
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Was frisst das Vieh eigentlich?
Bild: Dieter/ pixelio.de

Energiewende, Recycling von (Alt-)Handys, Elektroautos, … So langsam wächst mein nachhaltig grünes Bewusstsein. Oder besser: es wird gewachsen durch die aktuelle Berichterstattung in Presse, Internet und anderen Medien. Nachhaltig ist gut. Da will ich auch mitmachen. Also nichts wie ran.

Grünen Strom habe ich schon. Meine alten Handys sind bei der letzten Sammelaktion meines Magenta-T-Mobilfunkanbieters mit verwertet worden. Ein Elektroauto habe ich noch nicht. Naja, vielleicht kommt das demnächst. Aber wie sieht es mit der IT aus, die ich nutze? Wie grün sind die Cloud-Services, die ich nutze? Und woran kann ich das erkennen?

Fast alle Anbieter von (Public-)Cloud-Angeboten entdecken ihre „grüne“ Ader, bzw. die ihrer Rechenzentren. Hier wird die IT mit allem möglichen gekühlt, was die Natur zu bieten hat. Und die Kühlung verbraucht ja einen großen Teil der Energie in „klassischen“ Rechenzentren.

Was ich jedoch mehrfach lesen konnte, das zeigt mir, dass auch die Natur sich ein Stück Rechenzentrum zurück erobert. Ähnlich den Lachsen, die wieder im Rhein heimisch werden. Nur ein bisschen amerikanischer und nicht so friedlich ;-).

Im Kühlwasserbecken eines Google-Rechenzentrums in South Carolina, das durch Regenwasser gespeist wird, lebt seit einiger Zeit ein Alligator. Nicht so ein niedlich kleiner. Nein. Das Tier ist schon 1,20 m und befindet sich noch im Wachstum. Sozusagen ein Alligator im „Zentrum“ von Google. Ein Tier mit Urinstinkten, das alles verspeist, was ihm zu nahe kommt. Da drängt sich ein Vergleich zu Google doch direkt auf, so finde ich.

Keiner weiß genau, wie er dorthin gekommen ist. Aber es zeigt mir, dass IT und Natur friedlich zusammen leben können. Friedlich? Aber natürlich, denn der Badetourismus in solchen Kühlwasserbecken hält sich normalerweise in Grenzen.

Denn wenn badende Teenager bedroht wären, wie, sagen wir mal,  beim Weißen Hai, dann hätte Hollywood das Thema sicher schon für sich entdeckt. Den Filmtitel kann ich mir schon vorstellen. Die Frage ist nur noch wer die Rolle des „Krokodiljägers“ bekommt.

Aber das ist Fiktion. Soweit wird es sicher nicht kommen. Noch darf er dort bleiben. Erst wenn er zu groß (und mächtig) wird, dann greift der amerikanische Staat korrigierend ein und entfernt das Tier aus dem Rechenzentrum. Ob hier der Vergleich bzw. die Analogie zu Google immer noch gilt, bleibt Ihnen überlassen. In diesem Sinne.

Ihr Michael Pauly

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Verfasst von - 3. Dezember 2012 in Cloud Computing

 

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