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Blogstöckchen – 10 digitale Dinge

05 Nov
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Apportiert wahrscheinlich eher Fischstäbchen
Bild: pixabay.com

Blogstöckchen – meine Güte. Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Da macht man mal ein paar Tage webfrei und beschäftigt sich mit den wichtigen Dingen des Lebens, da kommt der Christian Buggisch um die Ecke und wirft virtuelle Stöckchen. „Fass!“ – nun habe ich das Apportieren nie gelernt. Aber immerhin war ich früher im Fußballtraining immer schon derjenige, der die fehlgeschlagenen Torschüsse wieder zurück zu den Schützen befördern musste. Was jetzt tiefe Einblicke in meine fußballerischen Fähigkeit offenbart …

1. Welches soziale Netzwerk ist dir das liebste – und warum?

Ein ehrliches Wort gleich zu Beginn: Soziale Netzwerke und Liebe in einem Satz – das passt für mich nicht. Ich liebe Menschen, nicht Netzwerke. Und selbst wenn Netzwerke mir die Beziehungspflege zu Menschen ermöglichen, muss ich sie immer noch nicht lieben. Das wäre zu hochwertig für ein Medium.Wenn damit aber gemeint ist, mit welchem ich am liebsten umgehe, dann ist es Facebook. Es ist mir am vertrautesten, mir fehlt nur bisweilen der Dislike-Button.

2. Was ist das Dümmste, was du je über Facebook gehört hast?

„Facebook hat xy Millionen, Milliarden Mitglieder“. Natürlich verwenden wir alle diese Zahlen – aber leider meist unkommentiert und absolut technikhörig. Denn sie suggerieren, dass Facebook tatsächlich die totale Kontrolle über alles hat, was auf seiner Plattform passiert. Und dass Fake Accounts natürlich kein wirkliches Thema sind. Und dass die Welt dem Facebook-Mitglied zu Füßen liegt. Ich wünsche mir ein bisschen mehr kritische Distanz zu allen Zahlen, die uns so täglich umschwirren.

3. Wie wichtig findest du das Monitoring deiner Online-Aktivitäten für dich? (Besucherzahlen, Likes, Follower etc.)

Am meisten freue ich mich über Menschen, die ich privat treffe und die mir sagen: „Dein Blogpost hat mir gefallen“. Aber natürlich freue ich mich auch über Menschen, die ich nicht kenne und in der virtuellen Welt auf einen Plausch um die Ecke kommen. Zahlen finde ich bisweilen ganz interessant. Und es ist doch schön, wenn man immer mal wieder was zum Freuen hat. Aber von niedrigen Zahlen sollte man sich nicht fertigmachen lassen😉

4. Welche Blogs sollte man unbedingt lesen?

Ich habe keine Lieblingsblogs, springe gerne immer mal wieder hier und dort rein. Immer wieder besuche ich die Haller Bloggerkollegen (Uwe Hauck, Schmitzens und Marco Behret) und lese, was meine Blog-Weggefährten Michael Pauly und Kerstin Höhn so schreiben. Außerdem lese ich hin und wieder gerne Günther Duecks Omnisophie-Ausführungen, weil er mit seinem Querdenken Technik, Management und Leben zusammenbringt. Aber sicher werde ich irgendwann mal auf einen Blog stoßen, der mich sowohl von seiner sprachlichen Leichtigkeit als auch von den persönlichen Werten des Bloggers überzeugt. Wenn jemand Tipps hat, gerne her damit.

5. Welche Online-Tools nutzt du am liebsten?

Facebook hin oder her: Ich nutze am häufigsten die Googlesuche und lande dann häufig bei der Wikipedia. Google besticht für mich durch seine Einfachheit und Funktionalität – und dadurch, dass das Unternehmen mit seinem Logo so lässig umgeht.

6. Wie heißt das Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast?

Bahnfahren schafft Raum zum Bücher lesen: Hectors Reise von Francois Lelord war sehr positiv, Nonnenfürzle von Michael Boenke hat mich durch seinen wortwitzigen Protagonisten erheitert und Kästner hat mich bei den Drei Männern im Schnee durch seine klare Sprache überzeugt.

7. Hast du eine Zeitung abonniert und warum (nicht)?

Wir haben nur ein lokales Blättchen, das bei uns wegen seiner lokalen Themen geliebt wird. Das aber auch, wenn ich abends nach Hause komme, seine besten Zeiten hinter sich hat und bereits in die ewigen Jagdgründe der Papiertonne eingegangen ist.

8. Vervollständige einen dieser Sätze: “Print ist…” oder “Fernsehen ist…”

Print ist … beruhigend. Eine willkommene Abwechslung zur Schnelllebigkeit des Web. Hat fast was Meditatives.
Fernsehen ist … weitgehend unnötig. Werbung und pubertäre Sendeformate haben mir das Fernsehen längst verleidet. Dennoch wird das Fernsehen auch in Zukunft seine Rolle als zentrale Anlaufstelle für Unterhaltung, Informationsprovider und Diskussionsauslöser nicht verlieren. Das soziale Web lebt zu einem bedeutenden Maß von den Inhalten, die uns im TV als Bewegtbild serviert werden.

9. Wenn du noch einmal von vorne anfangen könntest, was würdest du werden?

Von welchem vorne denn? Ich würde gerne etwas mit meinen Händen erzeugen. Leider bin ich dazu nicht begabt. Im Großen und Ganzen bin ich mit dem, was ich habe und bin, zufrieden.

10. Über welches Video, Gif, Meme oder welchen Tweet hast du zuletzt gelacht?

ganz aktuell über die Mobilcom-Reaktion auf den Fremdpost des Nichtrechnungszahlers.

 
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Verfasst von - 5. November 2013 in Sonstiges

 

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