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Schlagwort-Archive: Wissenschaft

Rätsel: Pate des Mitternachtswissens

Auch dafür sind die Entdeckungen des gesuchten Herrn nützlich

Auch dafür sind die Entdeckungen des gesuchten Herrn nützlich

Auch das ist 1001 Nacht: Harun al Rashid besteigt als Abbasidenherrscher den Thron in Bagdad. Gleichzeitig wird ein kleiner Junge geboren, über den man im Grunde genommen nichts weiß – außer, dass er im Elfenbeinturm saß und nützliche Bücher geschrieben hat. Ein Widerspruch? „Ich will darstellen, was am einfachsten und nützlichsten ist beim Erben, bei Rechtsfällen, beim Handel oder … eigentlich bei allem, mit dem man sich beschäftigt“, so sein eigener Anspruch – könnten ihn nur seine Nachfolger der theoretischen Wissenschaft heute hören. Der Name seines Hauptwerkes hat einer Disziplin den Namen gegeben, das Richten zerbrochener Knochen. Das Austilgen fiel weg. Sein Name selbst ist ein Fundament der Welt der Computerprogrammierung. Wer ließ sich kein X für ein U vormachen?

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Verfasst von - 1. Dezember 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Aufmischer

Rätsel: Aufmischer

Ein französischer Verleger, ein englischer Geldgeber und ein Deutscher als Übersetzer – so sah das Triumvirat zu Beginn aus. Eine kleine Übersetzungsaufgabe nicht mehr. Naja, vielleicht noch eine kleine Erweiterung hier und da. Und noch ein Bildband dazu. 1745 war das, 1748 war das Werk immer noch abgeschlossen, ja, das Projekt war noch nicht mal richtig gestartet. Man beschloss, zwei neue verantwortliche Projektleiter zu benennen. Der eine  von beiden ging erstmal ins Gefängnis, weil er staatszersetzende Schriften publizierte, der andere sah sich eher als wissenschaftlicher Berater. Dennoch verließ Band eins des Werkes 1751 die Druckerei, sorgte für einen Aufschrei ohnegleichen und spaltete das Land in zwei Lager: Die Intelligenzija jubelte, die Käufer zahlten begeistert, die Konservativen waren entsetzt. 2050 Druckexemplare für den zweiten Band – das war schon eine Größenordnung, die sich sehen lassen konnte. Die folgenden Jahre standen unter keinem guten Stern: Die Konservativen versuchten, weitere Bände zu verhindern, die beiden Herausgeber zofften sich. Hätte der oberste Zensor nicht seine schützende Hand über das wissenschaftliche Werk gehalten, es wäre wohl nie erschienen. An welchem Werk arbeiteten 130 hochrangige Autoren ihrer Zeit?

 
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Verfasst von - 8. April 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Nein, nein, das darfst Du nicht!

Rätsel: Nein, nein, das darfst Du nicht!
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Immer im Kreis herum – vielleicht ein bisschen zu groß …

Der Vater ein Biochemiker, der Patenonkel ein berühmter Physiker. Beide vererbten offensichtlich nicht nur einen Teil ihres Namens an den Pfeife rauchenden Sprössling. Wahrscheinlich wurde das Kind mit genügend Kreiseln als Spielzeug gefüttert. Und hörte zu oft: Nein, nein, das darfst Du nicht! In Verbindung mit den Genen lag da doch der Werdegang auf der Hand: Nobelpreis. Und jetzt kommt das Beste: Er schrieb selten wissenschaftliche Veröffentlichungen, die für einen Ruf in der Fachwelt doch so dringend nötig waren. Stattdessen schrieb er an seine Freunde Briefe. Diese nahmen die Ideen auf und ließen sie in ihre Arbeiten einfließen. Es schien ihn nur wenig zu kümmern, dass andere sich seine Lorbeeren unter den Nagel rissen. Doch aufgepasst: Er war als Perfektionist bekannt und geißelte Fehler seiner Kollegen auf Schärfste: „Das ist nicht nur nicht richtig, das ist nicht einmal falsch“. Diesen Ruf erarbeitete er sich bereits in der Schulzeit: Sein Lehrer (übrigens auch ein späterer Nobelpreisträger) erkannte in einer Unterrichtsstunde einen Fehler, konnte ihn aber nicht korrigieren. Hilfesuchend wandte er sich an seinen Schüler: „Sagen Sie mir schon, wo der Fehler ist. Sie wissen es doch längst“. Übrigens wird berichtet, dass in seiner Gegenwart häufig komplizierte experimentelle Apparaturen versagten oder völlig den Geist aufgaben. Wer ist der Namensgeber für diesen Effekt?

 
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Verfasst von - 31. März 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Zwischen die Mühlen der Zeit geraten

Rätsel: Zwischen die Mühlen der Zeit geraten

apple-191004_640Der König war bass erstaunt: Dieser Bauernsohn hatte doch tatsächlich was drauf. Seine Erfindung verschaffte ja einen prima Durchblick. Mit Licht, aber auch mit Temperaturen, konnte er offensichtlich ganz prima umgehen – und mit vielerlei mehr. Aber mit der Zeit hatte er so seine Probleme. Nein, er hatte sie nicht selbst verursacht, das konnten sich noch wichtigere Menschen auf die gelb-weißen bzw. rot-weißen Fahnen schreiben. Aber er stand jedes Jahr vor dem Problem, wann er denn jetzt eigentlich Geburtstag feiern sollte. Ob der Philosoph wohl Zeit dafür hatte? Man sagt ihm ja nach, dass er sehr zerstreut war. Außerdem hatte er häufig Streit mit einigen Kollegen aus der scientific community. Damals war halt noch viel in Bewegung. Allerdings hat er seinen Anteil daran geleistet, dass die Bewegung auf ein festes Fundament gestellt wurde.  Die berühmteste Geschichte, die über den großen Kopf erzählt wird, ist aber Legende und wurde so von Voltaire in die Welt gesetzt. Der Gesuchte war Präsident der königlichen Gesellschaft und setzte einen Teil seiner wissenschaftlichen Vorstellungen durch, weil sein erbittertster Gegner vor ihm starb. Wie heißt der heute immer noch kräftige Kerl?

Bild: realworkhard auf pixabay.com / Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

 
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Verfasst von - 13. März 2014 in Quiz

 

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Rätsel: Krach in der Adventszeit

Bumm! Man könnte meinen, ich sei meiner Zeit ein Stück weit voraus, aber wir reden nicht von Silvester. schließlich beginnt jetzt erst einmal die adventliche Besinnungszeit vor Weihnachten. „Süßer die Glocken nie klingen“. Jährlich gedenkt die Menschheit des gesuchten Erfinders und ein besonderer Teil unserer Welt verfolgt mit fiebriger Hoffnung die Preisgabe von Ausgezeichneten. Der Verblichene hat nämlich sein nicht unbeträchtliches Vermögen, weil kinderlos, zinsgünstig angelegt und zahlt jedes Jahr am 10. Dezember posthum einen Obolus an bedeutende Geister. Dafür betätigt sich sogar der König als dienstbarer selbiger.  Dabei war der am Anfang gar nicht glücklich, dass ein Nachbarland ebenfalls seine Hände in der Lotterie hatte. Bereits 1901 gehörten W.C., der Durchleuchter,  und Emil Adolf, der Diphterie-Killer, zu den Glücklichen, die ihr Ticket in den hohen Norden buchten. Übrigens erhielt 1905 seine Putze ebenfalls einen Happen seines Vermächtnisses. Wer verstarb am 10. Dezember in San Remo? BWler hat er übrigens nicht wirklich bedacht. Das sind Nachahmer.

Das ist nun wirklich nicht besonders schwer, oder? Frohen Einstieg in die heraufziehende Adventszeit allen Ratern.

 
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Verfasst von - 25. November 2013 in Quiz

 

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Rätsel: Verlängert das Leben von Wissenschaftlern

Holla - wer wird denn mogeln?

Da isser der Gute – allerdings sahen die auf den Bildern alle so aus …

Bit statt Nit! Nit wird nit mehr gebraucht. Schade eigentlich, aber naheliegend bei dem Namen. Und das Dezibel gab dem gesuchten Revolutionär den Rest. Die Entdeckung des Seewegs nach Indien – ohne Astronomie, Navigation, Trigonometrie undenkbar. Es waren zwei Herren, die nahezu zeitgleich (was sind schon sechs Jahre?) unabhängig voneinander die Grundlage für den Entwicklungssprung in der Wissenschaft legten, ein Schweizer und ein Schotte. Es blieb dem gesuchten Schotten vorbehalten, einen Begriff für die neuartige Errungenschaft zu prägen – war er doch der schnellere. Kollege Laplace behauptete von der Leistung der beiden, sie hätte das Leben der Astronomen verdoppelt. An dem Ort, an dem der Adlige starb, steht heute eine Universität mit seinem Namen. Wer baute im 17. Jahrhundert den ersten tragbaren Rechner der neuen Generation und förderte so den Bau der Computer maßgeblich?

 
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Verfasst von - 8. Juli 2013 in Quiz

 

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Rätsel: Der Pate des Mitternachtswissens

Harun_Al-Rashid_and_the_World_of_the_Thousand_and_One_NightsAuch das ist 1001 Nacht: Harun al Rashid besteigt als Abbasidenherrscher den Thron in Bagdad. Gleichzeitig wird ein kleiner Junge geboren, über den man im Grunde genommen nichts weiß – außer, dass er im Elfenbeinturm saß und nützliche Bücher geschrieben hat. Ein Widerspruch? „Ich will darstellen, was am einfachsten und nützlichsten ist beim Erben, bei Rechtsfällen, beim Handel oder … eigentlich bei allem, mit dem man sich beschäftigt“, so sein eigener Anspruch – könnten ihn nur seine Nachfolger der theoretischen Wissenschaft heute hören. Der Name seines Hauptwerkes hat einer Disziplin den Namen gegeben, das Richten zerbrochener Knochen. Das Austilgen fiel weg. Sein Name selbst ist ein Fundament der Welt der Computerprogrammierung. Wer ließ sich kein X für ein U vormachen?

 
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Verfasst von - 24. Juni 2013 in Quiz

 

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